Back to Basics | Füllfederhalter

By Jenni • 26. March 2008 • Category: Lifestyle

ap_13136_dscn0616.jpgLiebe Leser, ich habe eine Leidenschaft, die ich, wie ich an der Uni immer wieder feststelle, scheinbar nicht mit vielen Schreibern teile. Im Zeitalter von Technik, Textverarbeitung und E-Books bin ich quasi ein Handschriftenfetischist. Vielleicht habe ich ja meinen Studiengang der Geschichte wirklich nicht umsonst gewählt. Ich finde, dass es nichts spannenderes gibt als Handschriften zu studieren und zu entziffern.

Und da wir ja nicht nur in einer Zeit leben, in der alles elektronisch und hyper sein sollte, sondern möglichst auch noch wegwerfbar, muss ich ganz klar auch hier gegensteuern. fullerbeitrag.JPGIch persönlich liebe Füller. Füllfederhalter, Füllhalter, Füllfeder oder liebevoll auch Fülli genannt, ich kann mir ein Leben ohne ihn eingentlich nicht mehr vorstellen. Ich schreibe nämlich nicht nur unglaublich gerne, sondern dank diverser Sprachkurse manchmal auch mehr als mir lieb ist. Und da ich mit dem Kugelschreiber immer so doll aufgedrückt habe, dass ich nach zwei Seiten einen Tennisarm hatte, bin ich irgendwann auf den Füller umgestiegen.

Was soll ich sagen, das war nur von Vorteil und ich kann diesen Umstieg jedem aus Versuchzwecken mal ans Herz legen. Das Schriftbild wird sauberer und die Schrift klarer, Füller neigen seltener als Kugelschreber dazu zu verschwinden1 und überhaupt es ist gleich ein ganz anderes Schreibgefühl. Es muss ja nicht gleich immer ein Mercedesfüller für zig Euronen sein (Ich finde den nebenbeibemerkt ähnlich hässlich wie die Autos, aber das ist ja Gott sei Dank Geschmackssache). Also, probiert es einfach mal aus und wenn ihr einfach mal etwas über Füller wissen wollt kann ich euch noch den Wikibeitrag ans Herz legen.

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  1. warum auch immer, ich kann das nicht erklären []
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2 Kommentare »

  1. Ich schreibe schon seit Jahren (seit meinem beruflichen Ausflug in die Welt des Vertriebs) fast nur noch mit dem Füllfederhalter. (Und zwar mit Konverter, der aus einem kleinen Fäßchen mit Tinte gefüllt wird.) Die Gründe sind ähnlich wie bei Dir: besseres Schriftbild, mehr Komfort für den Schreibenden. Und etwas kultig ist es natürlich auch. Ich habe normalerweise einen Füllfederhalter in der Hemdtasche stecken und schreibe sogar den Einkaufszettel mit dem Füller (wenn ich einen zur Hand habe).

    Kugelschreiber sind für mich Kreuzchenmacher. Damit kann man vielleicht einen Wahlzettel ankreuzen, aber schreiben kann man eigentlich nicht damit.

    Auch ein angenehmes Gerät zum Schreiben ist ein Druckbleistift. Damit kann man sogar zeichnen (was mit einem normalen Füller ja nicht so einfach geht, weil immer alles verschmiert, und die Feder nur in einer Richtung ordentlich schreibt).

    Vielleicht sollte ich mir noch ein paar schöne Bleistifte kaufen und auch noch einen Bleistift einstecken … :)

  2. Auch ich schreibe unheimlich gerne mit Füllhalter oder gar Feder mit Skriptol (!? ich kenne nur den Begriff für diese Tinte). Man gibt sich automatisch mehr Mühe beim Schreiben. Während meiner Ausbildung war im Warenverkaufsunterrichtsraum eine Vitrine mit ca. 50 Füllfederhaltern. Irgendwann war diese Vitrine mal leergeräumt… Keiner weiß wie! :D Aber ist ja auch schon 20Jahre her und verjährt *lol*

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